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Vorsätze für das neue Jahr

Gut formuliert ist halb gehalten

Das neue Jahr hat schon angefangen und wir haben natürlich viele gute Vorsätze. Neben vielen neuen, sind bestimmt auch ein paar alte Bekannte dabei. Mit der richtigen Technik können wir sie 2014 spielend leicht in die Tat umsetzen.

Eigene Ziele setzen

Gehen wir einen Schritt zurück und fragen uns, warum wir uns überhaupt etwas vornehmen? Wir wollen schlanker, schlauer und letztendlich glücklicher werden. Und woran messen wir das? Genau, an Leuten, mit denen wir uns vergleichen. Aber beginnt mit Vergleichen nicht erst die Unzufriedenheit? Und sind unsere Vorbilder wirklich glücklicher? Immerhin kennen wir nur einen ganz kleinen Teil ihres Lebens. Also Schluss mit Vergleichen, eigene Ziele setzen und daran orientieren.

Ein Vorsatz ist kein Ziel

Damit wären wir beim nächsten Schritt. Wir können unsere guten Vorsätzen oft nicht einhalten, weil sie keine konkreten Ziele sind. Sie sind unverbindlich, ein Vorhaben oder ein Wunschtraum. Bestes Beispiel: “Ich möchte ein paar Kilo abnehmen”. Wie viel sind “ein paar Kilo”? Und bis wann sollen diese runter? Hier liegt der Unterschied zum Ziel: Ein Vorsatz ist etwas, was man gerne hätte. Ein Ziel ist konkret, es beinhaltet den Zeitrahmen und einen Beweis.

Eine Frage der Formulierung

Zielsetzung und Motivation verlangen nach ein bisschen Trickserei. Deshalb sollten wir jedes neue Ziel aufschreiben, und zwar nach der SMART-Methode. Die Abkürzung S.M.A.R.T. steht für:

S = Specific (Spezifisch)
M = Measurable (Messbar)
A = Achievable (Erreichbar)
R = Realistic (Realistisch)
T = Time framed (Zeitrahmen)

Formulieren Sie in der ersten Person, positiv und im Präsens. Anstatt “Nicht mehr Single sein”. Sollten Sie sich aufschreiben “Ich melde mich am 1. Januar 2014 bei FriendScout24 an, schreibe mindestens einmal pro Woche aktiv ein Mitglied an und verbringe das nächste Silvester mit einem Partner.”

Die Persönlichkeit berücksichtigen

Bevor wir Vorsätze für 2014 fassen, sollten wir uns zuletzt fragen, ob all die guten Absichten wirklich etwas mit uns zu tun haben. Kann Fitness in meinem Leben überhaupt eine Rolle spielen oder bin ich dafür zu sehr Genussmensch? Anstatt sich mit Entschuldigungen zu quälen, sollten Sie sich lieber den Stress ersparen und Ziele wählen, die Sie schon bei der Umsetzung glücklich machen. Zum Beispiel “mehr lesen” als “mehr Sport”.

Welche Vorsätze Sie auch haben, FriendScout24 wünscht Ihnen ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr 2014!

Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/49699516@N06/5407907531 Copyright by: Victor

Autor: Afra Lindström
Afra Lindström (29) heißt nicht nur so, sondern hat in der Tat schwedische Wurzeln. Macht sie das allein schon sympathisch, sammelt sie in der FriendScout24-Redaktion regelmäßig Pluspunkte mit selbstgebackenen Köstlichkeiten. Die bringt sie mitunter selbst dann in der Redaktionsstube vorbei, wenn sie gar keinen Dienst hat.


Ihr Kommentar:

2 Antworten bisher.

  1. Robert sagt:

    Hallo Afra Lindström,
    ich mag Ihren Beitrag.
    Wenn wir einen Schritt zurück gehen und uns fragen warum wir uns überhaupt etwas vornehmen und warum ausgerechnet immer an Neujahr dann kommen wir zu folgender Erkenntnis. Menschen nehmen sich für Neujahr was vor weil es eben viele gibt die das auch machen. Auch Sie und ich. Warum? Social Proof.
    Mitten im Konzert, an einer erstklassig gemeisterten Stelle, beginnt einer zu klatschen, und plötzlich klatscht der ganze Saal. Auch Sie und ich. Warum? Social Proof(manchmal unscharf als Herdentrieb bezeichnet) sagt: Ich verhalte mich richtig, wenn ich mich so wie die anderen verhalte. Anders ausgedrückt: Je mehr Menschen eine Idee richtig finden, desto korrekter ist diese Idee – was natürlich absurd ist. Einer der der eindrücklichsten fälle von Social Proof ist die „Wollt ihr den totalen Krieg?“ – Rede von Goebbels von 1943. es gibt ein Video davon auf YouTube. Einzeln und anonym befragte hätte wohl kein Mensch diesem absurden Vorschlag zugestimmt.
    Man findet Social Proof in der Kleidermode, im Freizeitverhalten, bei Diäten etc.
    Man sollte immer skeptisch sein, wann immer eine Firma behauptet, ihr Produkt sei das „meistverkaufte“ – ein absurdes Argument. Hierzu ein kleiner Tipp von mir, googlet doch mal nach dem simplen „Solomon-Asch-Experiment“ das zum ersten Mal 1950 durchgeführt wurde – zeigt, wie Gruppendruck den gesunden Menschenverstand verbiegt. Wenn man noch einen Schritt weiter zurückgeht, sieht man das dieses Verhalten sich in unserer evolutionären Vergangenheit als gute Überlebensstrategie erwiesen hat. Aber heute ist diese nicht mehr wichtig und wird schamlos von den Medien ausgenutzt.

    Gute Vorsätze zum Jahreswechsel … Warum nicht mal zum Sommeranfang?

    Liebe Grüße
    Robert

  2. Sandra sagt:

    Ich hab mir vorgenommen nicht zu rauchen :D…wird eh nix.

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