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Ratgeber: Beziehung finden mit "The Rules II"

Neuauflage der Dating-Bibel "The Rules"

Dating Digital

The Rules ist der Dating-Bestseller schlechthin. Ellen Fein und Sherrie Schneider haben mit ihrem 1995 erschienenen Ratgeber einer ganzen Generation von Frauen geholfen, ihren Mr. Right zu finden. Ihre These war damals radikal und sie lautete: Frauen, die ihr Interesse nicht offen zeigen, sind erfolgreich. Heute ist das schon fast ein Allgemeinplatz.

Aber gilt dieser Allgemeinplatz 2013 immer noch? Seit den 90ern hat sich einiges verändert. Frauen tragen keine Dauerwellen mehr und sind weit weniger bereit, das Interesse des Mannes aus seinem Verhalten zu orakeln.

Ohne Online-Dating geht nix mehr!

Und natürlich gibt es mit Smartphones, Dating-Websites, Twitter und Co. neue Medien, die das Kennenlernen komplizierter machen. Wie man im digitalen Zeitalter erfolgreich und richtig datet, genau das beantworten Ellen Fein und Sherrie Schneider jetzt “The Rules II”.

“Frauen, sprecht den Mann nie zuerst an!”

Die alte Regel gilt digital immer noch. Frauen sollten, so die Autoren, nie die Initiative ergreifen. Bei Textnachrichten oder im Chat sollten Frauen grundsätzlich immer passiv bleiben. Ihre Erklärung: Das Schlimmste ist nicht, eine digitale Ohrfeige zu bekommen, sondern eine Verabredung. Frauen laufen Gefahr ihre emotionale Energie an Männer zu verschwenden, die nicht wirklich an Ihnen interessiert sind.

“Frauen, wartet mindestens vier Stunden mit Eurer Antwort!”

Lange Antwortzeiten sind die “Waffe” der digitalen Verführerin. Je älter die Frau ist, so raten Ellen Fein und Sherrie Schneider, desto länger soll er auf seine Nachricht warten. Eine 30-jährige Frau kann sich ruhig 12 Stunden lang Zeit für eine Antwort lassen. An den Wochenenden ist grundsätzlich Nachrichtensperre angesagt. Frau hat sich um ihr schillerndes Privatleben zu kümmern, auch wenn sie in Wirklichkeit alleine auf der Couch sitzt und sich eine komplette Staffel “New Girl” reinzieht.

“Frauen, haltet es kurz.”

Mails sollten möglichst unverbindlich und locker bleiben. Gedichte, poetische Liebeserklärungen oder Fotos im Anhang sind Tabu. Und ganz wichtig: Bei Mails oder Telefonaten sollte Sie sich immer schön kurz halten, der Time-Out Wecker klingelt nach 15 Minuten. Warum? Natürlich, damit er sich nach dem nächsten Häppchen verzehren kann, das sie ihm gewährt.

“Frauen, macht Online-Dating.”

Online-Dating machen nur Leute, die es nötig haben? Totaler Quatsch. Man kann nur zwei Sachen beim Online-Dating falsch machen, sagt Ellen Fein, und die erste ist, es nicht zu tun. Und die zweite ist natürlich: Als Frau den ersten Schritt zu machen.

Beim Online-Dating gilt: Das Profil sollte kurz aber aussagekräftig sein. Das Foto sollte natürlich und hochwertig sein, immerhin ist das der Blickfang. Und auch beim ersten persönlichen Treffen ist die Zahl 4 Trumpf. Maximal vier Nachrichten sollten es sein, danach folgt das erste Treffen.

Fazit: Alte Regeln im neuen Gewand. Besonders innovativ ist “The Rules II” nicht gerade, allerdings haben Ellen Fein und Sherrie Schneider dennoch ein paar gute Punkte. Den “Weniger ist mehr”-Rat würden wir ebenfalls geben. Dennoch, zu kurz angebunden beim Online-Flirt solltet Ihr auch nicht sein, denn dann geht der ganze Spaß am Flirt verloren und das wäre ja schade.

Mehr über “The Rules II” erfahren Sie unter www.therulesbook.com.

 

Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/spirit-fire/5734274496/, Copyright by: Spirit-Fire

Autor: Lilli Büttner
Lilli Büttner (35) ist nur scheinbar Mitarbeiterin der FriendScout24-Redaktion. In Wahrheit hat sie als Ghost-Writerin die Drehbücher sämtlicher Star Trek-Folgen verfasst. Diesen Verdacht hegen zumindest die Redaktionskollegen, wenn sie wieder mal ihr umfassendes Wissen zu Spock, Kirk und Co. preisgibt. Lilli kann außerdem Japanisch ... oder ist es doch Klingonisch?


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